30 Okt

Leadership in einer transkulturellen Welt – Kamingespräch auf Burg Lisberg

Wie verhalte ich mich als Führungskraft in Betrieben oder Institutionen, in denen viele verschiedene Nationalitäten vertreten sind? Wie gehen wir mit persönlicher Individualität und Freiheit um? Diesen und weiteren Fragen widmete sich das dritte Kamingespräch auf Burg Lisberg.

Das Terra Institute veranstaltete es in Zusammenarbeit mit Prof. Hartmut Frank von der Universität Bayreuth bereits zum dritten Mal in der Nähe von Bamberg.

In der Abgeschiedenheit der Burg tauschten sich die acht Teilnehmer aus vier Kontinenten sehr tiefgreifend aus. Zentral war das Thema Herausforderungen an Führungskräfte angesichts des Zusammenpralls von Kulturen. Ausgangspunkt war das Modell einer transkulturellen Gesellschaft, das Wolfgang Welsch entwickelt hat.

Es wurde erkannt, dass die meisten Menschen heute verschiedene Kulturen in sich tragen und sich nicht mehr ausschließlich über ethnische Zugehörigkeit oder als Bewohner eines Landes definieren lassen. Dies hat Einsichten und Schlussfolgerungen ermöglicht, die einer der Teilnehmer so auf den Punkt brachte: „Echte und moderne Führungskräfte sind diejenigen, die einen kreativen Raum für Wachstum in anderen Menschen schaffen“.

 

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