18 Dez

5 Tipps, um die Feiertage emotional gut zu überstehen

Fröhliche Weihnachten? Viele Menschen verbinden mit den Feiertagen nicht nur Freude. Ob es nun daran liegt, dass alte Familienfehden wieder hochkochen oder am Mangel an Tageslicht: auch für Paare kann die stille Zeit eine Herausforderung sein. So geht es vielen Menschen.

Diese fünf Tipps helfen Ihnen dabei, die emotionale Achterbahnfahrt der Feiertage gut zu überstehen – und vielleicht sogar zu genießen.

1) Verabschieden Sie sich von Konzepten!

Einer der Gründe, weshalb viele Menschen in der stillen Zeit so gestresst sind ist, dass wir mit Bildern von perfekten Szenarien überfrachtet sind. Wir wollen alles: das perfekte Outfit, das perfekte Festessen, die perfekte Familienidylle, den perfekten Weihnachtsbaum und das perfekte Geschenk für jeden Einzelnen. Natürlich ist es schön, wenn es uns am Herzen liegt, allen ein schönes Fest zu bereiten. Wenn wir die Messlatte jedoch zu hoch ansetzen, ist das ein sicheres Rezept dafür, uns selbst und einander die Tage so richtig zu vermiesen. Wenn Sie feststellen, dass Sie gestresst sind, besinnen Sie sich auf das, was Ihnen in dieser Zeit wirklich Freude macht und lassen Sie alles andere los. Wahrscheinlich ist es einfacher, als Sie denken.

2) Weniger ist mehr.

Dass weniger oftmals mehr ist, gilt rund um die Feiertage ganz besonders. Gehen Sie die langen Listen, an wen Sie denken und für wen Sie etwas tun sollten, gedanklich oder auf Papier durch. Streichen Sie konsequent all das weg, was nicht absolut essenziell ist. Kaufen Sie weniger Geschenke, aber dafür mit mehr Achtsamkeit. Kochen Sie weniger, aber dafür mit mehr Genuss. Feiern Sie eine nicht ganz so perfekte Party, dafür aber als entspannter Gastgeber. Oder laden Sie einfach ein paar Freunde auf eine Tasse Tee ein und schauen, was passiert.

3) Finden Sie heraus, was Sie wirklich wollen!

Besonders in der Vorweihnachtshektik verlieren wir oft den Kontakt damit, was uns wirklich wichtig ist. Zu sehr sind wir damit beschäftigt, den tatsächlichen oder vermeintlichen Erwartungen unseres Partners, unserer Freunde und Verwandten gerecht zu werden. Doch wenn niemand mit den eigenen Bedürfnissen in Kontakt ist, wird es kaum gelingen, eine erfüllende Weihnachtszeit miteinander zu gestalten. Indem wir ehrlich sagen, was wir wirklich brauchen – egal, ob es Zeit alleine, eine Massage, eine Kissenschlacht, ein lustiges Spiel oder eine Umarmung ist – geben wir anderen die Erlaubnis, es uns gleichzutun.

4) Lassen Sie Ihre Gefühle zu!

Eine der großen emotionalen Fallen während der Feiertage ist der hohe Druck, froh oder sogar glücklich sein zu müssen. Doch angesichts der häufig überhöhten Erwartungen an perfekte Feiertage ist es ganz normal, dass wir uns auch mal alles andere als fröhlich fühlen. An sich ist das kein Problem. Doch es kann sich zu einem entwickeln, wenn wir diese Gefühle unterdrücken, statt sie zu akzeptieren. Emotionale Aufrichtigkeit – zu fühlen, was wir wirklich fühlen, ohne es mit dem zuzudecken, von dem wir denken, dass wir es fühlen sollten – wirkt oft wahre Wunder. Es lässt genau jene Nähe entstehen, nach der sich die meisten von uns sehnen. Das Beste daran ist: Wenn wir uns selbst erlauben, zu fühlen, was wir fühlen, stellen wir fest, dass die Freude gar nicht weit entfernt ist.

5) Üben Sie sich in Dankbarkeit.

Letztendlich bestimmt nicht das, was wir haben oder leisten, wie glücklich wir sind, sondern wofür wir dankbar sind. Gestresst zu sein und dankbar zu sein, verträgt sich nicht gut miteinander. Daher ist es wichtig, zu entschleunigen, vor allem während der Feiertage. Dankbarkeit zu praktizieren bedeutet nicht, sich etwas schön zu reden, das einfach nicht unseren Bedürfnissen entspricht.

Es geht darum, die guten Dinge im Leben zu feiern. So wie dieser erste Moment am Morgen, wenn wir aufwachen und feststellen, dass wir einen warmen, gemütlichen und sicheren Schlafplatz haben und dafür „Danke“ sagen. Es geht um diesen Moment, wenn Sie sich im Raum umsehen und bewusst wahrnehmen, dass Ihre Freunde und Familie bei Ihnen sind, und wie gut es ist, sie zu haben – auch wenn sie nervig, schwierig und anstrengend sein können. Lassen Sie sich diese kleinen Gelegenheiten ein stilles Danke zu sagen, nicht entgehen und erleben Sie so vielleicht die schönsten Geschenke der Weihnachtszeit.

 

 

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