16 Nov

Rhythmusforschung, Sprache und Gesundheit

Sprachübungen gestalten den Atemrhythmus unterschiedlich und habenphysiologische Wirkungen. Dies macht sich die Anthroposophische Sprachtherapie seit vielen Jahrzehnten erfolgreich als begleitende Therapie bei unterschiedlichen Erkrankungen zunutze.

Durch Sprachübungen wird insbesondere der Atemrhythmus (Ein- und Ausatmung) gestaltet. Dieser gestaltete Atemrhythmus prägt sich in den Herzrhythmus ein. In Untersuchungen zu Sprach- und Atemübungen hat sich gezeigt, dass langsame und tiefe Atmung (ca. sechs bis acht Atemzüge pro Minute) die Blutdruckregulation positiv beeinflussen kann. Bei dieser langsamen Atmung entspricht die Atemfrequenz, und damit die Anregung der Herz-Kreislaufregulation, dem Rhythmus der Blutdruckregulation. Auch das Rezitieren von Hexametern trägt zur Normalisierung des Blutdrucks bei.

 

Quelle: „Leben – Ausgleich zwischen Extremen. Die Chronobiologie eröffnet ein Verständnis des menschlichen Organismus“ von Dirk Cysarz, Erziehungskunst, S.9-13 (Januar 2013)

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