12 Jan

Praxistipp: „Sprechen“ als Werkzeug des Friedens

Wer Frieden will, muss selbst Frieden leben. Doch wie geht das? Und was genau ist Frieden?

Frieden ist sowohl Weg als auch Ziel. Er ist ein aktiver, andauernder und lebendiger Prozess und dies bedeutet ganz konkret:

  • Sich laufend ehrlich und respektvoll mit sich und den anderen auseinanderzusetzen.
  • Rechtzeitig kommunizieren, deutlich sein und dem anderen das, was in einem selbst vorgeht zur Verfügung stellen. Mit anderen Worten: Unterschiede, Bedürfnisse und Grenzen sind klar auszusprechen!

Scheinharmonie und die still schweigende Duldung von Machtmissbrauch und Ausbeutung sind nicht mit Frieden zu verwechseln. Frieden ist vielmehr der Prozess, die eigene Sprachlosigkeit zu überwinden und damit gleichsam Einfühlung in sich selbst und in andere zu entwickeln. Wer ein echtes Gespräch führen will, muss das Gegenüber in seiner Verschiedenheit wahrnehmen und bestätigen.

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