16 Sep

Persönlicher Energiespeicher

Im Zusammenhang mit dem wichtigen Thema der Resilienz in Unternehmen bin ich auf das einfache, aber wirkungsvolle Tool “Persönlicher Energiespeicher” gestoßen.

In großen Veränderungsprozessen ist die Stärkung der persönlichen Resilienz, der Widerstandskraft besonders wichtig. Nein, nicht die Widerstandskraft gegen die Veränderung als solche ist gemeint! Aber jene Resilienz, die wir brauchen um mit den bei Wandelprozessen fast immer einhergehenden und meist unvermeidlichenden belastenden Situationen, Konflikten, Ungewissheiten, Wissens- und Kompetenzlücken gut umzugehen. Da ist es gut, zu überprüfen, wie es um den persönlichen “Energiespeicher” steht. Denn ein gut gefüllter Energiespeicher hilft uns, Restrukturierungsprozesse mit den erwähnten belastenden Aspekten gut zu bewältigen.

Die nachfolgende Grafik regt dazu an, sich selbst (oder auch das eigene Team) zu fragen, welche organisationale, persönliche und teambezogene Faktoren den persönlichen (oder Team-) Energiespeicher füllen, und welche ihn leeren? Im Anschluss an die Bestandsaufnahme der die eigene “Batterie” füllenden und leerenden Faktoren werden konkrete Maßnahmen überlegt und festgelegt. Ein wichtiger Beitrag zur Psychohygiene sowohl aus persönlicher wie auch aus Sicht des Unternehmens! Auch kann ein “Minimalfüllstand” des persönlichen Energiespeichers festgelegt werden. – Was braucht es mindestens, um leistungsfähig und gesund zu bleiben? Was hilft, damit dieser Minimalfüllstand nicht unterschritten wird?

PRAXISTIPP_persnlicher EnergiespeicherGünter Lenz, Terra Berater

Quelle: Lufthansa Sozialberatung,Organisationsentwicklung 4/2014

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