04 Mai

Nachhaltiges Wirtschaften fördern, Wissen vernetzen

Eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Unternehmen verspricht das Europäische Projekt “Kompetenzen für eine nachhaltige sozio-ökonomische Entwicklung”, kurz CASE. Dieses wurde im Rahmen des Programms “Erasmus+ – Wissensallianzen” aus 230 Anträgen ausgewählt und genehmigt.

Gemeinsam mit zehn Partnern aus Österreich, Deutschland, Tschechien und Schweden werden Prof. Susanne Elsen von der Freien Universität Bozen und Johanna Bernhardt vom Terra Institute in Brixen Module für ein europäisches Master Programm für nachhaltige Entwicklung erarbeiten. Ziel ist es, eine starke Allianz zwischen Universitäten und Unternehmen aufzubauen. Gemeinsam will man neue Wege finden, um Wissen, Fähigkeiten und Werte für ein nachhaltiges, verantwortliches Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.

Ab sofort werden 3 Jahre lang in Brixen und an den Partneruniversitäten die Lehr- und Lernmethoden ausgearbeitet. Eine offene Wissensplattform soll vier Module bereitstellen und dazu beitragen, dass europäische Universitäten den Master umsetzen und eigene Lehrplanprozesse bewerkstelligen können. Innovative lokale Unternehmen werden von der Ausarbeitung bis zur Umsetzung der Module aktiv in diesen Entwicklungsprozess miteinbezogen. Viele konnten hierfür bereits gewonnen werden. Im Laufe des nächsten Jahres werden die ausgearbeiteten Module auch den Studierenden der Freien Universität Bozen als Wahlfächer angeboten. Das langfristige Ziel ist hochgesteckt: Das europaweite Projekt soll dazu beitragen, die Lehrpläne europäischer Hochschulen dauerhaft zu erneuern.
„Es ist eine besondere Gelegenheit für Südtirol“, so Johanna Bernhardt, „um den eingeschlagenen Weg des nachhaltigen Wirtschaftens auf eine starke Basis von Unternehmen und Wissenschaft zu stellen.“

CASE Workshop

Bild: CASE Workshop – Kick Off an der WU Wien

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