21 Jan

Nachhaltig lernen

Projektwoche “Nachhaltiges Wirtschaften” an der WFO Meran

Wie viele Facetten nachhaltiges Wirtschaften hat, haben die SchülerInnen der 3. Klasse der Wirtschaftsfachoberschule Meran in ihrer Projektwoche vom 16. bis 20. Dezember erlebt.

Die Initiative zu dieser Schwerpunktsetzung ging von Frau Dr. Spögler, Professorin für Betriebswirtschaft aus, für die Wirtschaften schon lange mehr ist als Profitmaximierung. Gemeinsam mit dem Terra Institute und dem RCE Europaregion Tyrol (Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung) wurde ein Programm konzipiert, das spannende Facts rund um das Thema lieferte und vor allem zu Eigeninitiative animierte.

BlogWFO Be the changeDer Einstiegsworkshop „Be the change“ mit Christian Trebo vom Terra Institute war ein erstes Highlight. Mit Kurzvideos, Facts und vielen offenen Diskussionsrunden ist vor allem eines gelungen – Bewusstsein zu schaffen für die vielen Möglichkeiten jedes einzelnen, um zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des OPEDUCA Programms (Open Education Areas). SchülerInnen entwickeln dabei Nachhaltigkeitsprojekte in Partnerschaft mit Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, und gestalten gleichzeitig ein Stück ihrer eigenen nachhaltigen Zukunft. Mit Mindmaps wurde der Einstieg in die OPEDUCA – Welt geprobt und erste Ideen für Nachhaltigkeitsprojekte gesammelt. Es sollte nicht bei der Projektwoche bleiben, sondern der Auftakt zu einer nachhaltigen Partnerschaft sein.

Was hinter dem Kürzel GWÖ steckt, war Thema des dritten Tages mit Paolo Agnelli vom Terra Institute. Werte und Kriterien der Gemeinwohlökonomie wurden beleuchtet und an einem praktischen Beispiel direkt ausprobiert.

   BlogWFO GWOE Workshop   
   BlogWFO mindmap energy  BlogWFO mindmap food

Ein Besuch der Klosterkellerei Muri und der Film „Plastic Planet“ mit ausführlicher Diskussion standen am Tag vier auf dem Programm.

Abgerundet wurde die Woche mit einer Abschlusspräsentation vor der Parallelklasse, um Präsentations-Skills zu trainieren und gleichzeitig die erarbeiteten Ergebnisse nachhaltig zu sichern.

Frau Dr. Spögler: „Ich bin der Meinung die Schule hat die Aufgabe, die ihr anvertrauten Jugendlichen zu Menschen zu erziehen, welche Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen und für Werte eintreten. In diesem Sinne halte ich es für wichtig nachhaltiges Wirtschaften besonders auch in einer Wirtschaftsfachoberschule zu thematisieren, da eine einseitige Ausrichtung auf Gewinnstreben und Konkurrenz problematisch ist und jegliche Schritte in Richtung Gemeinwohlstreben und Kooperation verstärkt werden sollten. Ich bedanke mich bei den Vertretern des Terra – Institutes für die wertvolle Unterstützung bei der Ausrichtung der Projektwoche.“

 

 

 

 

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