20 Mai

Freiheit und Abhängigkeit – ein sonderbares Paar

Wie hoch ist Ihre empfundene Freiheit wenn Sie an Ihren Partner, Arbeitskollegen, Vorgesetzten oder besten Freund denken? Wie abhängig fühlen Sie sich von diesen Menschen/Gemeinschaften?

Machen Sie sich ein Bild und tragen Sie diese ins Raster ein.

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Menschen sind soziale Wesen und ständig in Beziehung: in der Familie, im Beruf, in der Schule, in Vereinen, etc. Der Mensch braucht Gemeinschaft und gleichzeitig ist er dadurch abhängig und unfrei.

Etablierung reifer Beziehungen

Das Ziel liegt nicht in der Erlangung der absoluten Freiheit, sondern in der Etablierung von reifen Beziehungen, die ein sowohl als auch ermöglichen. Dann sich die Menschen der gegenseitigen Abhängigkeiten als auch der Freiheiten bewusst, und können gut damit jonglieren (Interdependente Beziehungen).

Wenn Sie Ihre Beziehungen in das Raster eingetragen haben, dann haben Sie sicher auch erkannt, dass Beziehungen die sich gut anfühlen, beides zulassen: Freiheit und Abhängigkeit

Grenzen setzen

Dort wo Sie Veränderungspotenzial erahnen, könnte das Setzen von Grenzen helfen. Setzen Sie Grenzen immer FÜR SICH und nicht gegen den anderen. Orientieren Sie sich dabei an Ihrem Bedürfnis (was brauche ich anstatt was soll der andere tun/ändern). Suchen Sie im Rahmen ihrer Freiheiten nach Möglichkeiten es zu befriedigen.

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